ursula-caberta Geboren 1950 in Hamburg. Studium der Volkswirtschaftslehre.
Von 1986 bis 1992 war sie Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.

Als Abgeordnete war sie dort zuerst ausländerpolitische und dann rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Im September 2001 trat sie aus der SPD aus.
Seit Gründung der „Arbeitsgruppe Scientology“ im Jahre 1992 bei der Behörde für Inneres ist sie Leiterin dieser in Deutschland einzigartigen Behörde. Sie klärt über die Gefährlichkeit von Scientology auf und erreicht damit eine breite Öffentlichkeit. Sie warnt vor Eintritt und hilft Aussteigern. Scientology hingegen betrachtet Frau Caberta als Hauptfeindin in Deutschland. Sie wird angefeindet, verklagt und bedroht – wobei der „getarnte Teufel“, wie Caberta scientology-intern genannt wird, bisher immer das letzte Wort hatte und vor Gericht obsiegte.

Ursula-Caberta-Schwarzbuch-Scientology 2002 wurde die Arbeitsgruppe erweitert. Seither ist Ursual Caberta auch Leiterin der „Obersten Landesbehörde für den Jugendschutz bezüglich neuer religiöser und ideologischer Gemeinschaften und Psychogruppen“ bei der Behörde für Inneres der freien und Hansestadt Hamburg.
Von 1996 bis 1998 war sie sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission 
„Sekten und Psychogruppen“ des Deutschen Bundestages.

 

Portrait: Stefan Malskorn

1. Oktober 2008

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